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Pröll krönt sich selbst zum Kaiser von Österreich

Kaiser Die typische Pröll-Frisur wird von nun an von der Krone verdeckt.

St. Pröllten. Vergangenes Wochenende hat Noch-Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Landhaus zum Diktat gerufen und bestellte seinen Hof. „Johanna Mikl-Leitner und Werner Sobotka tauschen Platz und wir krönen uns selbst zu Österreichs Kaiser Dr. Erwin Pröll von Radlbrunn“, so der Landesvater im gekonnten Pluralis Majestatis.

Dein Wille geschehe

Nach der Audienz zeigten sich vor allem der Kanzler und Vizekanzler verwundert, beugten sich aber dennoch der Würde und Barmherzigkeit seiner Majestät. Das Einzige, dass Faymann herausbrachte, war ein leises „Was muss die zweite Republik nach mir noch alles ertragen?“, ehe er mit Django in den Sonnenuntergang Richtung Brüssel ritt.

Für Politik-Experten ist Prölls Vorgehen durchaus schlüssig. „Hätte er als Bundespräsident kandidiert und möglicherweise gewonnen, so wäre der Landeskaiser praktisch degradiert worden. Die Umbildung der Regierung und die neue Thronfolge scheinen somit ein durchdachtes Konzept zu sein. Auch um Niederösterreich und das Innenministerium braucht man sich durch die Besetzung mit Universalgelehrten keine Sorge machen“, heißt es aus Parteikreisen.

Fußvolk ist begeistert

„Ja müssen wir denn alles nehmen, was aus Niederösterreich kommt?“, fragten sich anfangs viele Bürger wie Josef G. (54). Doch mittlerweile sehen auch die letzten Kritiker die positiven Seiten der Rochade. So muss das gemeine Fußvolk durch die Monarchie beispielsweise nicht mehr mit Unterhaltungsprogrammen wie „Präsidentschaftswahlen“ bei Laune gehalten werden. „Mich g’freuts eigentlich eh nicht wählen gehen. Jetzt erspar‘ ich mir das und hab‘ auch mehr Zeit zum ‚DSDS‘ schauen“ freut sich etwa Jessica (16) aus Wien-Floridsdorf.

„Wir sind Kaiser“ abgesetzt

Die ORF-Sendung „Wir sind Kaiser“ muss nun leider aufgrund von Real-Satire abgesetzt werden. Protagonist Robert Palfrader meinte auf eine Anfrage der Redaktion nur „Lieber Onkel Erwin, wir danken es dir recht. Wir haben einen Kaiser uns geht es nie mehr schlecht!“.

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(Bildquellen: Pixabay (CC0 1.0), VPNOE, Montage)