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Neue SPÖ-Hoffnung: Hundstorfer soll Faymann ablösen

Die „sichere Hand in stürmischen Zeiten“ wurde vom Winde verweht.

Wiens mächtiger Stadt-Chef soll diese Woche eine neue Richtung für die SPÖ einleiten. Aus Insider-Kreisen ist bereits durchgedrungen, dass Bundesparteivorsitzender und Noch-Kanzler Werner Faymann schon bald von Rudolf Hundstorfer abgelöst werden soll.

Die Kritiker unter den Genossen argumentieren, dass es an der Zeit ist, den „Kapitän am sinkenden Schiff gegen die junge, dynamische SPÖ-Hoffnung Hundstorfer zu tauschen“.

Vergangenen Wahlkampf nützen

„Hundstorfer hat den Einzug in die Stichwahl zum Bundespräsidenten um weit mehr Promille verpasst, als Häupl hat, wenn er dienstagmittags Spritzwein bestellt. Dass muss ihm erst einmal jemand nachmachen“, so ein bezahlter Facebook-Fan, der auch Plakate mit der Aufschrift „Werner, der Kurs stimmt“ in die Luft gehalten hat. Die SPÖ möchte damit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, denn die passenden Plakate wären ja schon gedruckt.

ÖVP hält Kurs bei

Die Parteispitze der ÖVP freut sich hingegen, dass nur dem roten Koalitionspartner der Hut brennt. „Die Roten haben sich seit Jahren bemüht, selbst die letzten sozialdemokratischen Partikel aus der Parteiluft zu filtern und suchen endlich nach einer neuen Galionsfigur. Das zeigt uns, dass wir nach wie vor am richtigen Kurs sind“, so ein Funktionär.

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(Bildquellen: Werner Faymann/Flickr (CC BY-SA 2.0), Montage)