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EU-Verordnung: Allergie-Hinweise nun auch für Bäume

Allergien_Baeume Damit kein Baum mehr Schaden anrichten kann, soll die Gefahr sofort ersichtlich sein.

Brüssel. Der Frühling ist da und viele haben nun wieder mit laufender Nase und juckenden Augen zu kämpfen, da mittlerweile fast jeder Dritte allergisch gegen Pollen reagiert.

Ab 2017 soll laut einer Durchführungsbestimmung der aktuellsten EU-Verordnung die Kennzeichnungspflicht für Allergene erweitert werden. Demnach müssen alle Bäume und Sträucher mit Warnhinweisen im A2-Format gekennzeichnet sein.

Hildegard S. (67) ist wie viele andere Hobbygärtner entsetzt: „Meine kleinen Jungbäume und Setzlinge bekommen durch die riesigen Warntafeln kaum noch Sonnenlicht, ist das wirklich nötig?“. Ja, das ist es, wenn es nach der britischen Leiterin des zuständigen Allergen-Ausschusses, Rosemary Woods, geht: „Um eine vielfältige Fauna in der Europäischen Union zu sichern und gleichzeitig den Ansprüchen unserer Bevölkerung Rechnung zu tragen, ist die Kennzeichnungspflicht für Bäume und Strauchgewächse eine gangbare Notwendigkeit. Die Dringlichkeit soll mit einem Hinweis auf Allergene und den Mindestabstand von fünf Metern kommuniziert werden“.

Die Verordnung verursachte nicht zuletzt wegen der schnellen Umsetzung staunende Gesichter, denn das Anliegen wurde erstmals Anfang des Jahres im Plenum behandelt. „Wenn ein Thema für Europa wirklich wichtig ist, kommen wir immer zu einer raschen Lösungen“, so Woods.

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(Bildquellen: Yilmaz Oevuenc/Flickr (CC BY 2.0), Pixabay (CC0 1.0), Montage)