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Nach Bezirksauflösung: Klosterneuburg bekommt doch eigenes Kennzeichen

klosterneuburg Klosterneuburgs Forderung nach Wiedererkennungswert wird nachgegeben.

Klosterneuburg. Die große Verwaltungsreform macht ab 1. Jänner 2017 aus 21 niederösterreichischen Verwaltungsbezirken nur mehr 20. Dabei werden die Gemeinden des Bezirks Wien-Umgebung auf die umliegenden Bezirke aufgeteilt und auch deren KFZ-Kennzeichen werden angepasst.

Klosterneuburg leidet besonders

Ganz Wien-Umgebung hat sich mit der größten verwaltungstechnischen Errungenschaft in der Ära Pröll abgefunden. Ganz Wien-Umgebung? Nein! Ein kleines Dorf, dessen Einwohner sich selbst liebevoll „Kloburger“ nennt, ist unbeugsam. Seine Autobesitzer wollen ihre SUVs und Cabrios nämlich künftig nicht unter dem Tullner Kennzeichen „TU“ anmelden.

„Es geht nicht ums Kennzeichen. Es geht ums Prinzip“, betont Julius K. (63) aus Wien-Döbling, der in Klosterneuburg gerade ein Anwesen errichtet, um bei seinen Freunden im Golfclub Eindruck zu schinden.

Tullner Bezirkshautmannschaft kompromissbereit

In einer Presseaussendung der Tullner Bezirkshautmannschaft heißt es: „Wir sind stets bemüht die Sorgen der Bevölkerung ernst zu nehmen und freuen uns der Gemeinde Klosterneuburg in Zukunft ein eigenständiges KFZ-Kennzeichen, sowie einen dritten Buchstaben zuzusprechen, was österreichweit als Sonderstellung gilt. Ob die G’stopftn (Finanziell besser gestellte, Anm. der Redaktion) in Tullns Kreisverkehren weiterhin links blinken, können wir jedoch nicht beeinflussen“.

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(Bildquellen: BwagWikimedia Commons (CC BY-SA 3.0), Pixabay (CC0), Montage)