News Ticker

Lebenswerteste Stadt: Wien will Kahlenberg begradigen und „Happy District“ gründen

Kahlenberg Ohne Kahlenberg hätte Wien freie Sicht bis zum Grenzübergang Kleinhaugsdorf.

Wien wurde heuer zum siebenten Mal zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt. Wenn man jedoch die glücklichsten Erdbewohner sucht, dann liegt Österreich im „World Happiness Report“ nur auf Platz 13 – und sinkt laut Umfragen stetig.

Land der Nörgler

„Wie gibt’s des, dass mia Wiener trotzdem so zwieda san?“, fragt sich allen voran auch Wiens Bürgermeister Michael Häupl. Wien will nun einen 24. Bezirk gründen um eine Art „Happy District“ zu etablieren. Dass die Bundeshauptstadt aber zumindest geographisch gesehen ein Wohnraumproblem hat, liegt auf der Hand. Nun legte der Wiener Gemeinderat millionenschwere Pläne vor, die den Kahlenberg stufenweise begradigen sollen, bis er auf der Seehöhe von Döbling liegt.

Neuer Posten in Politiklandschaft

Zur gleichen Stunde und lange vor dem ersten Spatenstich zeigen sich bereits erste Interessenten für die politische Leitfigur des „Happy Districts“. Die vor Glück und Zufriedenheit strahlende Ex-Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel (ÖVP oder FPÖ) hat ihr Interesse als eine der ersten kundgetan.

Verkehrsoffensive geplant

Selbst die Infrastruktur soll im neuen Stadtteil komplett überdacht werden. Die Grüne Vizebürgermeisterin will den „Happy District“ komplett verkehrsberuhigen und so auch das umstrittene Parkpickerl umgehen. Sicher ist jedenfalls, dass die Linie U6 nicht bis zum „Happy District“ verlängert werden soll. Denn „mit einer U6-Endstation stünde den Nörglern zum neuen Bezirk Tür und Tor offen“. Vienna Telegraph wollte wissen, ob auch die Weingärten und Rebstöcke des Kahlenbergs verloren gehen. Der Wiener Bürgermeister meinte in einer kurzen Stellungnahme nur: „Na na, sicher ned!“.

Hier geht’s zu unserer Facebook-Seite. Fan werden und immer informiert bleiben!

 

(Bildquellen: Hermann Hammer/Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0), Montage)