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Gegen Kriminalität: Registrierkassen werden nun auch für Dealer Pflicht

Registrierkassa Brauchen’s die Rechnung?

Im Kampf gegen den Drogenhandel in Österreich wurden seit Anfang des Jahres Erfolge erzielt, die über die Landesgrenzen hinaus Beachtung finden. „Der gewerbliche Verkauf von Suchtgift konvergiert seit rund zwei Monaten gegen null und stagniert auf diesem Niveau. Ein eindeutiges Signal, dass wir den richtigen Kurs eingeschlagen haben“, verkündete ein Sprecher aus Regierungskreisen gestern Abend. Hintergrund ist die neue Strafrechtsreform, die besagt, dass Verdächtige dreimal angehalten werden müssen oder über ein Jahr lang 400 Euro monatlich einnehmen müssen, bevor die Untersuchungshaft verhängt werden kann – kein Scherz.

Schwerpunktaktionen und bauliche Maßnahmen

Adelheid S. (63) wohnt in Gürtelnähe und ist zuversichtlich: „Die Gemeinde hat jetzt eine zusätzliche Laterne aufgestellt und die großen Hecken werden durch Blumenbeete ersetzt. Wenn man so umsorgt wird, kann einem ja fast nichts mehr passieren.“

Auch die Polizei wird verstärkt aktiv und setzt auf Schwerpunktaktionen. „Die beiden Suchtmittelspürhunde ‚Maria‘ und ‚Hannah‘ erschnüffeln immer wieder das ein oder andere Packerl. Die vermeintlichen Täter füllen dann einfach einen Fragebogen aus. Danach lassen wir sie mangels Tatbestand mit einem Kantinen-Gutschein als Aufwandsentschädigung wieder frei. Ich bin halt doch aus Überzeugung Polizist geworden“, berichtet Inspektor M. stolz während seiner Streife mit der Polizeidiensthundeeinheit.

Registrierkasse wird Pflicht

Um dem illegalen Treiben endgültig einen Riegel vorzuschieben, soll nun auch für diese Nische in der österreichischen Wirtschaft eine flächendeckende Registrierkassenpflicht eingeführt werden. Bei Barzahlungen muss dem Käufer außerdem ein Beleg ausgehändigt werden. Dieser muss den Beleg entgegennehmen und bis zur Gehsteigkante für Kontrollzwecke verwahren. Ob der „Verkäufer“ den Beleg hingegen in der Buchhaltung für die üblichen sieben Jahre aufbewahren muss, ist noch nicht bekannt.

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(Bildquellen: Pixabay (CC0), Montage)