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Druckfehler auf Wahlkarte: droht jetzt neuerliche Verschiebung?

wahlkarte Aufmerksamen Wählerinnen und Wählern ist der Fehler nicht entgangen.

Wien. In wenigen Tagen sollte die Stichwahl des Bundespräsidenten stattfinden. Die ersten Briefwahlkarten wurden bereits ordnungsgemäß verschickt und zugestellt, doch so mancher Walberechtigte staunte nicht schlecht, als er die Kandidaten auf der Liste sah.

Von statt Van

Während der Name von Ing. Norbert Hofer korrekt gedruckt wurde, hat sich bei dem seines Gegenkandidaten ein Fehler eingeschlichen. So wurde das niederländische „Van“ in „Dr. Alexander Van der Bellen“ kurzerhand zu „Von“ geändert.

Wählerwille erkennbar

Der Fauxpas hat indes eine hitzige Diskussion unter Juristen ausgelöst. „Grundsätzlich muss lediglich der Wählerwille eindeutig ersichtlich sein und Schreibfehler berühren die Gültigkeit des Stimmzettels nicht“, meint der Anwalt und Experte für öffentliches Recht, Mag. Heinrich Drucker. Auch FPÖ Klubobmann Heinz-Christian Strache sieht keinen Grund zur Sorge: „Wer sich nicht sicher ist, ob seine Stimme für Alexander Van der Bellen als gültig gewertet werden kann, soll sicherheitshalber einfach einen der anderen Kandidaten der Liste ankreuzen.“

Zu Redaktionsschluss war noch unklar, ob das Innenministerium kurzfristig neue Wahlkarten anfertigen lässt oder ob die Wahl neuerlich verschoben wird.

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