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„Das Boot ist voll“: Weihnachtsmann an Einreise gehindert und abgeschoben

Weihnachtsmann Der Weihnachtsmann wird noch heute mit einer internationalen Maschine abgeschoben.

Wien-Schwechat. Ein außergewöhnlicher Passagier landete heute Morgen am Flughafen Schwechat. Um Punkt 06:00 Uhr hat der Weihnachtsmann mit seinem vollbeladenen Schlitten auf dem Runway zum Touch-Down aufgesetzt, um mit der logistischen Abwicklung für Heilig Abend zu beginnen.

Gebietsschutz für Christkind

In Österreich bedient der Weihnachtsmann nur einen geringen Kundenstamm und das hat seinen Grund: Denn das Christkind besitzt seit der Kaiserzeit einen gültigen Gebietsschutz und damit das exklusive Recht in großen Teilen Mitteleuropas Geschenke verteilen zu dürfen. „Es tut mir leid, aber das Boot ist voll. Wir haben hier keinen Platz für dich“, ließ das Christkind über seinen Pressereferenten ausrichten.

Weihnachtsmann abgeschoben

Unmittelbar nach der Landung des Schlittens wurde der Eindringling von GSC9 (Grenzschutz-Gruppe-Christkind Sondereinheit 9, Anm. d. Red.) aufgegriffen und in Schubhaft genommen. Unklar war zur Stunde jedoch, was mit den Rentieren passieren soll. Glücklicherweise hat sich aber der Tiergarten Schönbrunn bereit erklärt, die Rentiere bis zur Abschiebung unterzubringen.

„Wir haben sogar einen Diversity-Manager angeheuert, da eines der Rentiere von seinen Kollegen wegen seiner außergewöhnlichen Nase diskriminiert wird“, so ein Tierpfleger. Der Aufenthalt wird aber nur von kurzer Dauer sein. Noch vor der Christmette sollen die Eindringlinge mit der musikalischen Untermalung „Santa Claus is leaving the town“ feierlich des Landes verwiesen werden.

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(Bildquellen: DVIDSHUB/by Staff Sgt. Jim Greenhill/Flickr (CC BY 2.0), Montage)