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Bundesheer führt „Pokémon-Trainer“ als neuen Dienstgrad ein

Dienstgrad Pokemon So könnten einige Dienstgradschlaufen des Bundesheers in Zukunft geziert sein.

Wien. Um das Bundesheer als Arbeitsplatz attraktiver zu gestalten, wurde neben der Erlaubnis für Vollbärte nun auch noch die Einführung eines 22. Dienstgrades verlautbart.

„Zwischen den beiden Offiziersrängen Fähnrich und Leutnant wird ab Jänner 2017 der Dienstgrad Pokémon-Trainer implementiert“, so Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil bei einer Pressekonferenz am Montag.

Der Dienstgrad muss laut Dienstvorschrift sowohl am Kampfanzug, als auch auf der grauen Ausgangs- und Gesellschaftsuniform getragen werden. Zusätzlich wird auf das ordnungsgemäße Tragen des scharlachroten Baretts mit Pikachu-Aufdruck wertgelegt. Auch die Kampfausrüstung des „Kampfanzuges 03“ soll sich für Pokémon-Trainer ändern. Anstatt dem „Sturmgewehr 77“ werden fünf Pokébälle sowie ein Meisterball geführt, weshalb auch ein zusätzliches psychologisches Attest von Nöten wird.

Motivation für Grundwehrdiener

„Das Österreichische Bundesheer ist stets bemüht, den Grundwehrdiener ein Umfeld zu bieten, in dem jeder Verwendung für seine individuellen Fertigkeiten und Interessen finden kann. Aufgrund der derzeitigen Situation in der Gesellschaft halten wir es für angebracht, den Rekruten eine vollwertige Ausbildung zum Pokémon-Trainer anzubieten“, heißt es aus dem Verteidigungsministerium.

Kevin (18) hat gerade seine Grundausbildung in der Rossauer Kaserne absolviert und meint zum neuen Dienstgrad: „Das war mal wieder einen Schuss in den Ofen!“

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(Bildquellen: Bundesheer Fotos/Flickr, Panzergrenadier sichert „Ulan“ (CC BY-SA 2.0), Montage)