News Ticker

Brisante Studie: Gefährliche Gase in der Atemluft

Schadstoffe „Schließen Sie alle Fenster und Türen und dichten Sie Ihre Räume hermetisch ab“, so der Studienleiter.

Eine kürzlich vom Verein für Konsumentendesinformation (VKDI) in Auftrag gegebene Studie zeigt besorgniserregende Werte hinsichtlich gesundheitsschädlicher Gase in der Atemluft. Demnach wurden bei Messungen extrem hohe Anteile an Stickstoff nachgewiesen.

„Der Stickstoffanteil der von uns untersuchten Atemluft beträgt mehr als 78 %“, erläutert Prof. Dr. Matthew Mountebank, Studienleiter und Vorstand der Abteilung für Holistic Chemistry der Massachusetts Institution for Supposed Technology (MIST). Dieser Wert sei extrem besorgniserregend, da Stickstoff bei entsprechendem Partialdruck bei Menschen einen toxisch/narkotischen Effekt habe. Stickoxide, insbesondere Stickstoffdioxid, reizen und schädigen überdies die Atmungsorgane. „Eine hohe Konzentration davon in der Atemluft hat definitiv einen negativen Effekt auf die Lungenfunktion von Kindern und Erwachsenen“, erklärt Professor Mountebank.

Neben Stickstoff weitere Gefahrstoffe

Abgesehen vom hohen Stickstoffanteil in der Atemluft maßen die Forscher des MIST außerdem alarmierende Werte von giftigem Oxygenium und Kohlenstoffmonoxid.

„Oxygenium konnten wir in der Atemluft in einem Volumenanteil von fast 21 % nachweisen, so Dr. Ian Numbskull, Spezialist für „passing gases“ im Team von Prof. Mountebank. „Auf den menschlichen Körper wirkt Oxygenium bereits ab einem Partialdruck von 1,4–1,6 bar giftig und kann zu zentralnervösen Symptomen wie Übelkeit, Schwindel, Erbrechen, Persönlichkeitsveränderungen, Erregung, Angst, Verwirrtheit, Krämpfen und Fieber führen“.

Die von der MIST-Studie gemessenen CO-Werte bewegten sich bei Volumenanteilen von 50 bis 200 ppb. Nach den Grenzwertem gemäß AEGL („Acute Exposure Guideline Levels“, CAS-Reg. No. 630-08-0) sind bei einer CO-Exposition bei einer Konzentration von bereits 150 ppm über einen Zeitraum von 30 Minuten gesundheitliche Schäden zu erwarten.

Akuter Handlungsbedarf

„Wie unsere Studie eindrücklich belegt, wurde die Gesundheitsgefährdung durch Atemluft bislang klar unterschätzt. Es besteht akuter Handlungsbedarf, um weitreichende mittel- und langfristige Folgen zu vermeiden“, warnt Mountebank. Als Sofortmaßnahme für jeden einzelnen empfiehlt er: „Verlassen Sie Ihre Wohnung nur im äußersten Notfall. Schließen Sie alle Fenster und Türen und dichten Sie Ihre Räume hermetisch ab. Oder, noch besser: Hören Sie auf zu atmen“.

Hier geht’s zu unserer Facebook-Seite. Fan werden und immer informiert bleiben!

 

(Bildquellen: Pixabay (CC0 1.0), Montage)