News Ticker

„20 Stunden reichen“: Bundespräsident soll nur noch Teilzeit besetzt werden

Bundespraesident Wird das Licht in der Präsidentschaftskanzlei künftig früher abgedreht?

Wien. In wenigen Monaten wird wieder ein junges, frisches Talent in die Österreichische Hofburg gewählt. Kurz vor der Wahl des Bundespräsidenten werden auch die Rufe nach der „Sinnfrage“ des höchsten Amts im Land wieder lauter. Dessen Besetzung ist durch die Bundesverfassung aber praktisch in Stein gemeißelt. Um einen Kompromiss zu finden, soll nun tatsächlich ein Sonderausschuss prüfen, ob das neue Staatsoberhaupt nicht einfach nur 20 Stunden beschäftigt werden könnte.

Zwar muss der Bundespräsident Gesetze unterschreiben und ist beispielsweise Oberbefehlshaber des Bundesheeres, aber „das ist ja als wäre man Chefkoch in einer leeren Küche“, heißt es aus der Hofburg. Vienna Telegraph wollte wissen, welche Aufgaben Fischer die meisten zeitlichen Ressourcen abverlangen. Die Antwort liegt fast auf der Hand: „Willkommen Österreich schauen“.

„Passt nicht zur Lebensplanung“

Bisher wusste auch niemand so recht, was der Niederösterreichische Landeskaiser meinte, als er betont hat, dass die Hofburg nicht in seine Lebensplanung passt. Wenn das Gehalt aber wie das Stundenausmaß um die Hälfte gekürzt werden sollte, dann würde ein amtierender Landeshauptmann natürlich verhältnismäßig schlecht aussteigen. Anders ist die Ausgangslage klarerweise, wenn man – wie so mancher Interessent – aus dem Ruhestand zurückkehren würde.

Die skurrile Idee eines Teilzeit-Präsidenten sorgt bereits für ähnliche Diskussionen über die Landesgrenzen hinaus. Österreichs Spitzenkandidaten haben sich zu diesem Vorschlag noch nicht geäußert. „Sie kennen das aber sicher aus ihrem eigenen Leben, wenn plötzlich eine Herausforderung kommt, mit der man überhaupt nicht gerechnet hat.“

Hier geht’s zu unserer Facebook-Seite. Fan werden und immer informiert bleiben!

 

(Bildquellen: Nagesh Kamath/Flickr (CC BY-SA 2.0), Montage)